2026

Nadine Guggenberger

BERUF(UNG)

Architektin regionaler Entwicklungsprozesse

THEMENBLOCK

LEADER & Co – Wie regionale Entwicklungsprozesse entstehen und getragen werden

HINTERGRUND

Geschäftsführerin von REGIS – Regionalentwicklung Inneres Salzkammergut, der LEADER-Region „Kulturerbe Salzkammergut“. Nadine Guggenberger steht für einen prozessorientierten Zugang zur Regionalentwicklung, bei dem nicht Förderlogiken, sondern Dialog, Beteiligung und gemeinsame Verantwortung im Mittelpunkt stehen.

Mit einem fachlichen Hintergrund in Gebirgs- und Klimageographie verbindet sie raumbezogenes Wissen mit praktischer Steuerung regionaler Entwicklungsprozesse. Ihre Arbeit konzentriert sich darauf, Akteure aus Gemeinden, Grundeigentum, Tourismus, Verwaltung, Jugend und Zivilgesellschaft zusammenzuführen und tragfähige Projektgrundlagen zu schaffen – insbesondere dort, wo Nutzungskonflikte, externer Druck oder neue gesellschaftliche Anforderungen entstehen.

In ihrem Verständnis ist LEADER kein klassisches Förderinstrument, sondern ein methodischer Rahmen, der hilft, aus unterschiedlichen Interessen gemeinsam getragene Vorhaben zu entwickeln. Finanzierung folgt dabei der Qualität des Prozesses. Ihr Beitrag macht sichtbar, wie regionale Projekte entstehen, wenn Vertrauen, Zeit und Struktur zusammenspielen – unabhängig vom konkreten Thema, aber hoch relevant für Lebensraum- und Freizeitfragen wie Mountainbiken, Mobilität oder Tourismus.

LEADER & Co – Wie regionale Entwicklungsprozesse entstehen und getragen werden

Viele regionale Projekte starten mit der Frage nach Finanzierung.
Doch gerade bei komplexen Lebensraumthemen zeigt sich immer wieder: Geld ist selten der Anfang, sondern das Ergebnis eines guten Prozesses.

Dieser Programmpunkt richtet den Blick bewusst auf die Vorgeschichte erfolgreicher Projekte:
auf Dialog, Beteiligung und das Zusammenführen unterschiedlicher Interessen.

Der Input zeigt, wie LEADER-Regionen als neutrale Prozessräume wirken können – dort, wo Gemeinden, Grundeigentum, Tourismus, Jugend, Verwaltung und Zivilgesellschaft aufeinandertreffen. Nicht als Förderstelle, sondern als strukturgebende Instanz, die hilft, aus Ideen, Konflikten oder externem Druck gemeinsam getragene Projekte zu entwickeln.

Dabei geht es nicht um einzelne Themen oder Sektoren. Freizeitnutzung, Outdoor, Tourismus oder Mobilität dienen lediglich als Beispiele, um die zugrunde liegende Logik regionaler Entwicklung sichtbar zu machen.

Im Fokus stehen Fragen wie:

  • Wie entstehen Projekte, wenn viele Akteure betroffen sind?
  • Welche Rolle spielen Vertrauen, Zeit und Prozessqualität?
  • Warum scheitern Vorhaben oft, wenn zu früh über Fördermittel gesprochen wird?

Der Slot macht deutlich:
Nachhaltige Wirkung entsteht dort, wo Prozesse stimmen – nicht dort, wo Fördertöpfe im Vordergrund stehen.

Expert/inn/en

Nadine Guggenberger

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