Claudia Nutz leitet den Geschäftsbereich Immobilien – Tourismus – Wasser bei den österreichischen Bundesforsten.
Dieser Geschäftsbereich gehört zu den wichtigen wirtschaftlichen Standbeinen des Unternehmens. Grundlegend sind die nachhaltige Bewirtschaftung des Immobilienbestands und die regional verankerte und nachhaltige Förderung touristischer Aktivitäten bei gleichzeitigem Schutz unserer Ressourcen.
Im Tagesgeschäft bedarf es immer der Abwägung von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Interessen – unter der Beachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen.
Die Technikerin im Herzen verfügt neben dem Raumplanungsstudium über ein wirtschaftliches Studium und die Ausbildung zur Organisationsentwicklerin.
Beruflich hat sie lange Jahre in der Stadtentwicklung bzw. der Immobilienwirtschaft verbracht. Sie war dabei auf die Entwicklung von Stadtquartieren spezialisiert und hat Projekt wie die Seestadt aspern, Graz Reininghaus, München Freiham, Sonnwendviertel Wien oder Nordbahnhof Wien begleitet.
Aus dieser Zeit ist ihr die Gemengelage von unterschiedlichen Interessen und Nutzungskonflikten wohl bekannt.
Wesentlich war es ihr immer die Aspekte Gestaltung, Prozess und Akteure in einen Bezug zueinander zu setzen und stets rechtliche, politische und wirtschaftliche Machbarkeiten im Auge zu haben. Dabei ist weniger oft mehr!
Diesen vielschichtigen Blick bringt sie auch in ihre Arbeit bei den österreichischen Bundesforsten ein. Wichtig ist ihr dabei der offene und klare Diskurs.
Denn wie heißt es so schön – wie man in den Wald hinein ruft – so kommt es auch wieder raus.
Du möchtest wissen, an welchen Schrauben deine Region in den nächsten Jahren drehen sollte? In dieser Session lernst du drei Werkzeuge kennen, die darüber mitentscheiden, wie Mountainbiken im Lebensraum funktioniert: Wege, die bleiben, Gemeinsam entscheiden und Netze, die wirken.
Bea Draese (DAV Deutscher Alpenverein München & Oberland), Claudia Nutz (Bundesforste AG), Roland Anderegg (Anderegg Tourismus Denkfabrik)