2026

Andreas Holzer

BERUF(UNG)

Strategischer Entwickler legaler Mountainbike-Infrastruktur im Lebensraum Alpen

THEMENBLOCK

Warum bleibt Wirkung oft hinter den Erwartungen zurück – obwohl Engagement, Geld und gute Ideen vorhanden sind?

HINTERGRUND

Andreas Holzer ist Projektentwickler für Mountainbike-Infrastruktur und Destinationsentwicklung in der Region
lake.bike
(Villach – Faaker See – Ossiacher See) und zählt zu den profiliertesten Praktikern im Schnittfeld von Mountainbiken, Lebensraumentwicklung und alpiner Governance im Alpen-Adria-Raum.

Er steht für die konsequente Transformation einer klassischen Sommerdestination zu einer ganzjährig wirksamen Mountainbike-Region – nicht als Einzelprodukt, sondern als integriertes System aus Raumordnung, Infrastruktur, Akzeptanzmanagement und wirtschaftlicher Tragfähigkeit. Sein Schwerpunkt liegt dort, wo viele Konzepte scheitern: bei der rechtlichen, sozialen und operativen Ermöglichung von Mountainbike-Angeboten unter realen österreichischen Rahmenbedingungen.

Holzer verantwortet komplexe Verhandlungs- und Umsetzungsprozesse mit Grundeigentümern, Forst, Jagd, Gemeinden und Tourismusakteuren ebenso wie den Aufbau belastbarer Finanzierungs- und Betriebsmodelle. Ein zentrales Referenzprojekt ist unter der Marke
lake.bike
entstanden: die schrittweise Legalisierung von Bestandswegen, der Neubau von Trails sowie die Bündelung und Professionalisierung der Trail-Infrastruktur – mit klaren Regeln, Verantwortung und langfristiger Betriebsperspektive für eine ganze Region.

Sein Ansatz verbindet touristische Qualität mit Alltagsnutzen, Naturschutz mit Nutzung und regionale Kooperation mit professioneller Produktlogik. Konzepte wie thematisch strukturierte Wegenetze, Trail-Ticket-Systeme oder das „Basecamp“-Unterkunftsmodell zeigen exemplarisch, wie Mountainbiken Wertschöpfung generieren kann, ohne den Lebensraum zu überlasten.

Im Programmpunkt “Warum bleibt Wirkung oft hinter den Erwartungen zurück – obwohl Engagement, Geld und gute Ideen vorhanden sind?” bringt Andreas Holzer die Perspektive einer Region ein, die nicht über Visionen spricht, sondern über Wirkung: darüber, was entsteht, wenn Verantwortung, Umsetzungskraft und Kooperation systematisch zusammengedacht werden.

Warum bleibt Wirkung oft hinter den Erwartungen zurück – obwohl Engagement, Geld und gute Ideen vorhanden sind?

Am letzten inhaltlichen Punkt des Kongresses geht es um die Hebel, die Mountainbike-Projekte in Gemeinden und Regionen wirklich wirksam machen: klare Abstimmung zwischen allen Beteiligten, legitime Strukturen und eine Argumentationslinie, die auch gegenüber Politik und Budgetverantwortlichen trägt. In diesem klar geführten Panel werden regionale Umsetzung, Systembau & Legitimation sowie Wirtschaftlichkeit und Wirkung zusammengeführt. Ein spontaner roter Stuhl holt eine reale Situation aus dem Publikum in den Raum und spiegelt sie auf ihre entscheidenden Stellschrauben. Du gehst mit einem klaren Bild nach Hause, wo du in deinem Verantwortungsbereich konkret ansetzen kannst, um Wirkung zu vervielfachen.

Expert/inn/en

Andreas Holzer (Lake.bike), Anna Kleissner (econmove)

9. MTBKONGRESS 9.-11. JUN 2026 - First come, first served
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